Kinderwagen Ratgeber

Für werdende Eltern ist der Kinderwagen Kauf aufregend, denn die Auswahl an Kinderwagen Sets in verschiedenen Designs und mit verschiedensten Funktionen ist riesig. Um eine erste Orientierung beim Kauf des Kinderwagens zu geben und auch ein Gefühl dafür, welche Setgröße die Passende ist – und auf welche Funktionen man nicht verzichten möchte - stellen wir in unserem Kinderwagenratgeber die einzelnen Module vor und ebenso mögliche Funktionen, die ein Kinderwagen Modell bieten kann.

1. Modul: Die Babywanne

Die Babywanne ist geeignet um das Baby ab der Geburt bis ca. zum 6.-8. Lebensmonat zu transportieren. Durch ihre Form bietet sie umfassenden und sicheren Schutz für das Neugeborene. Für die Babywanne wird seitens Stiftung Warentest eine Mindestlänge von 75 cm empfohlen. Eine Maximalgröße von 80 cm sollte nicht überschritten werden, da dies dazu führt, dass der Kinderwagen sperrig und schlecht zu transportieren wird, speziell auf engem Raum. Wann man von der Babywanne auf den Sportsitz bzw. den Buggy wechselt, ist die körperliche Entwicklung des Kindes. Zur Verwendung des Buggys sollte das Kind die sogenannte Sitzreife haben. Das bedeutet, dass es über einen längeren Zeitraum selbständig sitzen kann und auch das es seinen Kopf selbständig halten kann. Bis dahin ist der Transport in der Babywanne das Mittel der Wahl, da sie umfassende Sicherheit bietet und dein Baby zuverlässig schützt. Viele Babywannen sind übrigens mit einer verstellbaren Rückenlehne ausgestattet, die erste Sitzversuche deines Babys gezielt unterstützt. Die Babywanne verfügt über viele weitere wichtige Funktionen, die wir dir im Folgenden in unserem Kinderwagen Ratgeber vorstellen.

Funktionen der Babywanne

2. Modul: Buggy bzw. Sportsitz

Der Buggy bzw. Sportsitz wird genutzt, wenn das Kind seine Sitzreife hat. Dies ist in der Regel mit ca. 6-8 Lebensmonaten der Fall. Sitzreife bedeutet, dass das Kind über einen längeren Zeitraum selbständig sitzen kann und auch seinen Kopf selbständig halten kann. Dafür muss es eine entsprechend ausgebildete Rückenmuskulatur haben. Da sich jedes Baby individuell entwickelt, gibt es dafür keinen exakten Zeitraum. Auch wenn der Durchschnitt zwischen dem 6.-8. Lebensmonat liegt, so gibt es auch Babys, die bereits mit 5 Monaten selbständig sitzen können, oder aber auch erst mit 9 Monaten. Der Buggy wird somit genutzt, wenn das Kind aktiver und selbständiger an seiner Umwelt teilnimmt. Da Kinder in diesem Alter häufig wechselnde Phasen von Aktivität und Ruhe haben, ist es wichtig, dass der Sportsitz diesen Anforderungen gerecht wird und mit Hilfe verschiedener Features gesunde Schlafpositionen bietet, beispielsweise durch verstellbare Rückenlehnen und Fußstützen. Aber auch die Möglichkeit z.B. mit der Montage des Aufsatzes in beide Richtungen dem Bedürfnis gerecht zu werden, entweder seine Umwelt oder die Bezugsperson wahrzunehmen. Eine Vielzahl dieser Funktionen, die das Leben mit Kind erleichtern, stellen wir im Folgenden vor.

Funktionen des Buggys bzw. Sportsitz

Das Fußverdeck des Buggys schützt das Baby zuverlässig vor Sonnenlicht, Wind und Kälte und lässt dabei angenehm viel Beinfreiheit und Raum für Bewegung. Das Fußverdeck des Buggys kann individuell nach Bedarf leicht abgenommen werden.
Der Sicherheitsbügel des Buggys dient dem Kind dazu, dass es sich festhalten und auch abstützen kann. Zusätzlich dient der Sicherheitsbügel auch als Tragegriff für den Aufsatz. Es gibt Sicherheitsbügel, die mehrfach höhenverstellbar sind, was eine komfortable Anpassung auf die Größe des Kindes bietet. Auch die Option, dass Sicherheitsbügel seitlich wegklappbar sind, ist bei einigen Buggys gegeben. Dies ermöglicht einen leichten Ein- und Ausstieg. Es ist immer sinnvoll, dass der Sicherheitsbügel leicht zu reinigen ist, indem er mit einer Folie bezogen ist, oder aus Kunstleder ist. So lässt er sich leicht hygienisch sauber halten, da die Hände des Kindes in diesem Alter mit allerlei in Berührung kommen. Alternativ ist eine Stoffummantelung möglich, die durch einen integrierten Reißverschluss abgenommen und gewaschen werden kann.
Das 5-Punkt Rückhaltesystem des Buggys sichert das Kind zuverlässig dagegen, aus dem Buggy zu fallen oder unkontrolliert auszusteigen. Das Rückhaltesystem sollte gut und weich gepolstert sein, um eine angenehme Nutzung und Akzeptanz durch das Kind zu gewährleisten. Grundsätzlich ist die Länge der Gurte verstellbar, was eine individuelle Anpassung auf den Körper des Kindes ermöglicht. Auch eine zusätzliche Höhenverstellung ist möglich, um eine möglichst ergonomische Nutzung zu gewährleisten und ein Verrutschen zu verhindern.
Die Rückenlehne des Buggys entscheidet, wie lange der Buggy vom Kind genutzt werden kann. Man sollte daher darauf achten, dass die Rückenlehne nicht zu kurz ist, um das Kind lange und auch rückenschonend zu transportieren. Es wird empfohlen, dass die Rückenlehne mindestens 40 cm hoch ist. In der Regel lässt sich die Rückenlehne mehrfach in der Position verstellen, bis hin zur kompletten Liegeposition. Ergänzend dazu empfiehlt sich, dass auch die Fußstütze des Sportsitzes mehrfach in der Position verstellbar ist, um ein möglichst ergonomisches Liegen des Kindes zu gewährleisten.
Die Fußstütze des Buggys dient als Fußablage für das Kind. Sie unterstützt ein gesundes Sitzen. Sie sollte mehrfach verstellbar sein, um die optimale Ergänzung zur Rückenlehne zu bieten, wenn diese in die Liegeposition gebracht wird. Nur so ist ein ergonomisches Liegen auf einer vollständigen Liegefläche und somit gesunder Schlaf des Kindes gewährleistet. Wichtig ist, dass sich die Fußstütze leicht reinigen lässt und aus einem stabilen Material wie Kunststoff oder Metall ist, um ausreichend belastbar zu sein. Die Fußstütze sollte nicht als Trittbrett zum Einstieg in den Buggy genutzt werden. Dies resultiert daraus, dass die Verstellelemente nur bis 5 kg belastbar sind.
Die zweite Fußstütze ist eine zusätzliche Fußstütze, die sich am Vorderrahmen des Gestells befindet. Die zweite Fußstütze kommt beim Kind ca. ab dem zweiten Lebensjahr zum Einsatz. Da die zweite Fußstütze mit dem Rahmen fest verbunden ist, kann das Kind diese auch sehr gut zum leichten, selbständigen Einstieg in den Buggy nutzen.
Der Buggyaufsatz sollte optimalerweise in beide Fahrtrichtungen auf das Gestell aufsetzbar sein. Besonders direkt nach dem Wechsel von der Babywanne zum Sportsitz, bietet es einen leichten Übergang in der Eingewöhnung für das Kind, da es von der Babywanne gewohnt ist, Blickkontakt zu den Eltern zu haben. Wenn das Kind älter wird, wächst der Wunsch, die Umwelt zu erkunden. Spätestens hier ist es von Vorteil, wenn der Aufsatz dann andersherum genutzt wird. Das Kind kann so leicht seine Umwelt wahrnehmen, ohne sich im Sitz wenden zu müssen. Ein wichtiger Sicherheitsaspekt für den Transport im Buggy.
Mit einer vollständig herunterklappbaren Rückenlehne und einer entsprechend anpassbaren Fußstütze, sollte jeder gute Sportsitz die Option einer vollständigen Liegefläche bieten. Dies ermöglicht dem Kind eine gesunde Liegeposition, wenn es ermüdet und einschläft. Fehlhaltungen werden so gezielt vorgebeugt.

3. Modul: der Autositz / die Babyschale

Um ein Baby sicher im Auto zu transportieren, muss nach der Straßenverkehrsordnung ein Autositz respektive eine Babyschale genutzt werden. Im Volksmund wird der Autositz auch Maxi Così genannt. Dies bezeichnet jedoch nicht den Autositz im Allgemeinen, sondern ein reines Markenprodukt. Es gibt grundsätzlich 2 verschiedene Gruppen: Gruppe 0 und Gruppe 0+. Die Gruppen unterscheiden sich vor allem in der maximalen Gewichtszulassung. Gruppe 0 geht von 0-10 kg und Gruppe 0+ von 0-13 kg. An jedem Autositz befinden sich grundsätzlich ein Befestigungssystem für die Sicherheitsgurte des Autos. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Autositz mittels eines Isofix Adapters noch sicherer im Auto zu befestigen. Der Adapter wird dabei mittels des Isofix Systems fest im Auto installiert. Die Babyschale wird dann nicht mehr mit dem Gurtsystem des Autos fixiert, sondern sicher und leicht auf den Isofix Adapter aufgeklickt. (Wort Isofix bitte verlinken) Autositze Gruppe 0: Grundsätzlich sollten Babys in der Babyschale ausschließlich rückwärts zur Fahrtrichtung transportiert werden. Der Grund hierfür ist die noch sehr schwach ausgebildete Nackenmuskulatur. Man sollte darauf achten, dass der Airbag beim Transport auf dem Beifahrersitz stets deaktiviert sein muss. Ist das nicht möglich, ist ein Transport auf dem Beifahrersitz nicht zulässig.

Um das Kind im Kindersitz korrekt zu sichern, sollte man sich immer an die mitgelieferte Anleitung halten. Diese Punkte sollte man grundsätzlich beachten:

  • die Gurte eng an den Körper anlegen – ein Fingerbreit Zwischenraum
  • darauf achten, dass die Gurte nicht verdreht sind – sonst können sie bei einem Unfall wie ein Messer einschneiden und schwere Verletzungen verursachen
  • dicke Jacken ausziehen und Decke über den Gurt legen bzw. spezielle Einschlagdecken für Babyschalen verwenden

Wann ist ein Wechsel auf den nächsten Kindersitz notwendig:
  • Kind ist für den Kindersitz zu schwer
  • Kind ist für den Kindersitz zu groß

GruppeGewichtAlterGröße
Gruppe 00 - 10 kg0 - 9 Monate45 - 75 cm
Gruppe 0+0 - 13 kg0 - 15 Monate45 - 90 cm

Funktionen des Autositzes/ der Babyschale

Um die Babyschale eines 3in1 oder 4in1 Kinderwagen Sets sicher auf dem Gestell zu befestigen, benötigt man einen entsprechenden Adapter. Dieser Adapter ist in den genannten Setgrößen bereits inkludiert. Adapter funktionieren nicht markenübergreifend und sind nicht genormt. Sie werden aus Sicherheitsgründen immer nur für das jeweilige Kinderwagen Modell angepasst.
Der 3-Punkt Sicherheitsgurt einer Babyschale ist ein für den Straßenverkehr zugelassenes und geprüftes (nach ECE44/04) Rückhaltesystem für die Sicherheit des Babys beim Transport im Auto. Man sollte darauf achten, dass die Gurte an sich weich gepolstert sind, damit sie dem Baby nicht einschneiden und das Sitzgefühl angenehm ist. Zusätzlich ist es wichtig, dass der 3-Punkt Sicherheitsgurt mehrfach verstellbar ist. Um eine umfassende Sicherheit des Babys im Falle eines Unfalls oder einer scharfen Bremsung zu gewährleisten, sollte man darauf achten, dass der Gurt stets korrekt angebracht ist. Dies bedeutet, dass er sicher über die Schultern läuft um im Falle eines Aufpralls den bestmöglichen Rückhalt und Schutz bietet.
Die praktische Sonnenhaube des Autositzes schützt das Baby zuverlässig vor Sonneneinstrahlung, Wind und Zugluft, wenn der Autositz zum Transport des Babys mit dem Kinderwagengestell genutzt wird. Durch die angenehme Verdunklung fördert die Sonnenhaube auch den Schlaf des Babys. Bei einigen Modellen ist die Sonnenhaube wegklappbar, andere Modelle verfügen über eine abnehmbare Sonnenhaube an der Babyschale.
Das Fußverdeck schützt die Füße des Babys zuverlässig vor Sonnenlicht, Wind und Kälte und schafft ein angenehmes Wohlfühl-Umfeld. Das Fußverdeck kann individuell nach Bedarf leicht abgenommen werden.
ISOFIX ist eine standardisierte Technik zum Einbau von Kindersitzen in Autos.
Im Falle eines Unfalls verzögert das System den Aufprall SOFORT und verringert das Verletzungsrisiko. Wenn die Babyschale mit dem Isofix Adapter im Auto fixiert ist, bietet dies noch zusätzliche Arretierung und somit Sicherheit im Auto. Die Babyschale sitzt sicher und fest und kann nicht wackeln. Unverzichtbar für die korrekte Nutzung einer ISOFIX fähigen Babyschale und der vorinstallierten ISOFIX Metallhaken im PKW sind die passenden ISOFIX Adapter, um Babyschale und Metallhaken sicher zu verbinden. Durch die ISOFIX Norm wird zum einen die Dicke der Metallhaken (durch PKW-Produzent vorinstalliert) und zum anderen der Abstand selbiger zueinander definiert. Sie bietet erhöhte Sicherheit beim Transport. Babyschale und Adapter müssen miteinander kompatibel sein. In der Regel passen die Babyschalen verschiedener Hersteller nicht auf einen Adapter.

Das Kinderwagen-Gestell & Features eines Kinderwagen Sets

Die Kinderwagen Sets verfügen über eine ganze Reihe an standardisierten Funktionalitäten und auch Extrafunktionen, die diese Kinderwagen Modelle besonders ausmachen. Wir haben an dieser Stelle sowohl allgemeine als auch spezielle Funktionen zusammengestellt.

Standardmäßig inkludiertes Zubehör Set passend zum Kinderwagen Modell

Die zum Kinderwagen passende Regenhaube schützt dein Baby vor Regen und schont auch den Kinderwagen bei Schmuddelwetter. Er kann sowohl für die Babywanne als auch für den Sportsitz/ Buggy verwendet werden.
Der zum Kinderwagen passende Insektenschutz schützt dein Baby sicher vor schmerzhaften Insektenstichen.
Die zum Kinderwagen passende Wickeltasche bietet viel Platz für alles, was das Baby unterwegs braucht. Die passende Wickeltasche kann außerdem optimal und ohne lästiges Verrutschen am Griff befestigt werden.
Ein mehrfach höhenverstellbarer Schiebegriff ermöglicht ein ergonomisches und gesundes, sowie leichtes Schieben des Kinderwagens. Dabei kann individuell auf Größenunterschiede der Personen eingegangen werden, die den Kinderwagen schieben. Bei den Schiebegriffen ist ein hygienisch und leicht zu reinigendes Material wie Kunststoff oder Kunstleder von Vorteil.
Die verschiedenen Kinderwagenmodelle bieten einen individuell unterschiedlichen Verriegelungsmechanismus, der eine sichere Montage des jeweiligen Aufsatzes auf dem Gestell gewährleistet. Hierbei kann unterschieden werden zwischen einer einseitigen oder zweiseitigen Verriegelung.

Optional und wechselnde Features und Funktionen

Der integrierte Tragegriff am Gestell ermöglicht einen komfortablen Transport und einfaches Handling des Gestells.
Einige Kinderwagen Modelle bieten eine integrierte Sicherung gegen ein erneutes Aufklappen des Gestells. Beim Zusammenfalten erfolgt ein sicheres Einrasten, was das Gestell in der gefalteten Position hält und einen leichten Transport ermöglicht. So kann man das Gestell leicht an jedem Teil hochheben, ohne das es sich ungewollt auseinanderfaltet.
Die 2-fach Federung ermöglicht eine umfassende Dämpfung, die Stöße und Unebenheiten zuverlässig
abfängt und einen komfortablen Transport des Kindes gewährleistet. Die 2-fach Federung wirkt immer gezielt auf die beiden großen Räder, die in Höhe des Schiebengriffs sind. Dort lastet auch das meiste Gewicht. In vielen Fällen gibt es eine zusätzliche zweifache Härteverstellung, die eine individuelle Einstellung der Federung auf das Gewicht zulässt. Es empfiehlt sich, die härtere Einstellung für den Sportsitz zu nutzen und die weichere Einstellung der Federung für die Babywanne.
Feststehende Räder sorgen dafür, dass der Wagen stets die Spur hält, auch auf unwegsames Terrain. Die in der Regel 14 Zoll großen Räder bieten den entscheidenden Vorteil, dass sie ein sehr leichtes und angenehmes Rollgefühl bieten, sowohl für das Kind als auch für die schiebende Person. Auch Hindernisse, wie Bordsteinkanten lassen sich so leicht überwinden. Die Lenkung des Wagens erfolgt gleichzeitig mit dem Herunterdrücken des Schiebegriffs.
Die innovative Handfeststellbremse ist am Schiebegriff befestigt und kann so sehr leicht durch einfaches Umlegen des Hebels mit der Hand betätigt werden. Die Bremskraft steht der einer zentralen Fußbremse in nichts nach. Sie bietet allerdings eine komfortablere Bedienung. Der große Unterschied besteht darin, dass die starre Hinterachse wegfällt und eine größere Beinfreiheit geboten wird. Ein unangenehmes Anstoßen mit den Füßen an der Hinterachse wird so vermieden. Hierbei entsteht ein besonders großer Vorteil für größere Menschen (ab 1.80m Körpergröße).
Hartgummiräder sind sehr leicht und sehr robust. Auch Glasscherben und Nägel können ihnen nichts anhaben. Hartgummireifen sind wenig pflegeintensiv. Stöße federn sie etwas weniger ab als Luftreifen. Sie eignen sich besonders auf Böden wie Bürgersteigen und sind zuverlässige Begleiter in der Stadt.
GEL Reifen sind sehr leicht und robust. Auch Glasscherben und Nägel können ihnen nichts anhaben. GEL Reifen sind wenig pflegeintensiv. Stöße federn sie genauso gut wie unsere Luftreifen. Sie eignen sich besonders auf Böden wie Bürgersteigen und sind zuverlässige Begleiter in der Stadt, aber auch auf Wald und Wiesenwegen zu Hause.
Die komplette Innenausstattung, wie Matratzenbezug und die Greifzone des Babys, besteht aus Bio-Baumwolle. Das garantiert, dass das Baby schadstofffrei und in einer gesunden Umgebung transportiert wird.
Die extra dicke Komfortmatratze sorgt dafür, dass das Baby besonders gut gebettet ist und noch komfortabler und gesünder transportiert wird. Kinderwagen Modell befestigt werden durch die individuelle Vorrichtung wie z.B. Sicherheitshaken oder Druckknöpfe. Die Wickeltasche sollte aus Sicherheitsgründen auch ausschließlich an der vorgesehenen Position befestigt werden, um zu verhindern, dass der Kinderwagen kippen kann.
Beim ausgeklügelten 4-fach Dämpfungssystem sind sogar die Vorderräder gedämpft, denn sie sind mit den neusten Schwingungsdämpfungselementen ausgestattet. Zusammen mit den gedämpften Hinterrädern fängt es Stöße zuverlässig ab und das Kind liegt sicher und gesund gebettet - auch auf unruhigem Terrain (abgeflachte Bordsteine, Kopfsteinpflaster, etc.). Zusätzlich lassen sich leichtere Hindernisse, wie Eingangsschwellen leicht und komfortabel überwinden.
Zusätzlich zur 4-fach Federung befindet sich eine zusätzliche Federung am Rahmen des Kinderwagens. So werden Stöße noch intensiver und ergonomischer abgefangen.
Das Easy Click System sorgt für einen besonders einfachen und sicheren Austausch und das sichere Aufsetzen und Verriegeln der Module am Gestell. Mit nur einem Handgriff ist das Modul gewechselt und sicher mit dem Gestell verbunden.
Schwenkbare Räder verschaffen viel Flexibilität und größtmögliche Mobilität, auch auf engem Raum wie in engen Treppenhäusern und in Aufzügen. Der Wagen kann so auf der Stelle um sich selbst gedreht werden. Bei Bedarf können die schwenkbaren Räder festgestellt werden, wie z.B. auf unebenen Böden bei Spaziergängen im Wald.
Die sogenannten Feststellbremsen befinden sich an den Hinterrädern und blockieren beide Hinterräder zugleich. Sie ist in der Regel in die Hinterachse integriert. Die hintere Bremsanlage hat ein zentrales Tretpedal mit einer einzelnen, direkten Steuerung. Es lässt sich leicht bedienen und auch das Lösen der Bremse ist sogar mit leichten Schuhen kinderleicht. Man sollte immer darauf achten, dass der Kinderwagen im Stillstand ist, wenn die Feststellbremse betätigt wird. Sonst kann die Bremse Schaden nehmen.
Luftreifen federn besser als Hartgummireifen und schützen so den Körper des Kindes optimal. Luftreifen empfehlen sich besonders bei Kopfsteinpflaster, Splitt, Waldböden und Feldwegen. Wie bei einem Fahrrad können diese Räder Luft verlieren. Man sollte von Zeit zu Zeit den Luftdruck kontrollieren. Je härter der Reifen aufgepumpt ist, desto geringer ist die Federungskraft des Reifens. Je geringer der Reifendruck, je weicher ist die Federung durch den Reifen. Der Reifendruck sollte optimalerweise 1.1 Bar sein. Es sind Autoventile verbaut, so benötigt man keine spezielle Luftpumpe und die Reifen können an jeder Tankstelle befüllt werden.
Alle Außenstoffe bestehen aus einem Bio Organic Leinen Mix – eine nachhaltige Naturstoff Kombination.
Sie sorgt dafür, dass das Baby im Kinderwagen stets von gesunden Stoffen umgeben ist – für die Gesundheit des Babys.
Kokos als nachhaltiger Naturstoff sorgt für höchsten Liegekomfort – die Matratze ist formstabil. Die Kokosmatratze verfügt über einen Mehrkomponenten-Aufbau. Das bedeutet, dass im Kern der Matratze Kokos ist, dass von weichem Fleece ummantelt wird und anschließend mit Biobaumwolle bezogen wird.
Das Baby ist gesund gebettet, die Luft zirkuliert und Feuchtigkeit staut sich nicht - auch Hitzestaus werden vermieden.

ISOFIX als Erweiterungsset Schützen Sie Ihren Liebling! So geht es richtig

Isofix ist ein Befestigungssystem für Kindersitze welches nach Normen gefertigt ist. Dank der einfachen Bedienung gilt es als eins der sichersten Systeme, um Sitze im Fahrzeug zu fixieren.

Isofix ist ein Befestigungssystem für Kindersitze welches nach Normen gefertigt ist. Dank der einfachen Bedienung gilt es als eins der sichersten Systeme, um Sitze im Fahrzeug zu fixieren.

Isofix-Befestigung

Dank der festen und sicheren Verbindung verleiht dies einem Kindersitz optimalen Halt im Fahrzeug
Autositze mit ISOFIX Kompatibilität gibt es verschiedene Formen von Halterungssytemen. Es wird zwischen „soft“ und „rigid“ Isofix unterschieden. Bei dem Soft Isofix wird der Sitz mit gespannten Gurtbändern befestigt. In Europa ist jedoch nur das sogenannte „rigid System“ erlaubt, welches starre Bügel verwendet. An dem Kindersitz befinden sich bei diesem Modell Befestigungsbügel, die mit einer Klickfunktion in den Halterungsbügel zwischen Lehnen und Sitzfläche im Auto eingehängt werden.

Nicht jeder Isofix-Kindersitz passt in jedes Auto!

Isofix-Kindersitze mit Universalzulassung passen dagegen in jeden Fahrzeugtyp. Voraussetzung für diese Zulassung ist eine weitere Verankerung, die den Sitz zusätzlich zu dem Halterungsbügel fixiert. Dafür gibt es wiederum drei Möglichkeiten der Befestigung, je nach Ankerpunkt und Befestigungsart unterscheidet man:

Für welche Fahrzeuge eignen sich Kindersitze mit Isofix?

Kindersitze mit Isofix lassen sich nicht in jedem Fahrzeug anbringen. Baujahre vor 2000 verfügen nicht über die erforderlichen Ankerpunkte und Halterungsbügel, um die Sitze zu befestigen. Zwar können natürlich auch Isofix-Kindersitze mit einem gewöhnlichen Dreipunktgurt gesichert werden. Damit verlieren sie jedoch die Vorteile, die sie gegenüber einfacheren Sitzen ohne Isofix-System auszeichnen. Wer sich für einen Sitz mit Isofix-Halterungen entscheidet, obwohl im Fahrzeug nicht die nötigen Ankerpunkte vorhanden sind, kann dieses jedoch in den meisten Fällen nachrüsten lassen.

Einfach und sicher

Ein großer Pluspunkt der Isofix-Kindersitze ist die einfache Handhabung. Sie lassen sich schnell und bequem installieren, so dass nicht nur Zeit gewonnen, sondern auch möglicherweise gefährliche Fehler in der Befestigung des Sitzes vermieden werden. Doch nicht nur aus diesem Grund sind sie, was die Sicherheit des Kindes angeht, anderen Modellen überlegen. Gerade die starre Verankerung über Haltebügel, die fest mit der Karosserie des Wagens verbunden werden, bietet ein hohes Maß an Sicherheit. Das gilt im Übrigen, anders als bei Kindersitzen, die nicht mit Isofix befestigt werden, auch für das Fahren mit einem leeren Sitz. Das Plus an Komfort und Sicherheit muss jedoch mit einem etwas höheren Preis als bei gewöhnlichen Sitzen bezahlt werden. Es ist also lohnenswert, vor dem Kauf eines neuen Kindersitzes verschiedene Anbieter und Modelle zu vergleichen.

Welcher Autositz ist der richtige für mein Kind?

In Deutschland ist die häufigste Todesursache bei Kindern ein Autounfall. Im Jahre 1993 wurden gesetzlich die Rückhaltesysteme festgelegt, jedoch wird immer noch jeder 3. falsch angeschnallt oder sitzt in einem falschen Autositz
„Kinder sichern im Auto“, eine Broschüre herausgegeben vom GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft), macht auf die Fakten aufmerksam die belegen, dass ungesicherte Kinder ein 7-fach größeren Schaden nehmen.

Kindersitze – das sind die gesetzlichen Bestimmungen

Ab dem ersten Erdentag Ihres kleinen Krümels muss ein Kindersitze verwendet werden. Die gesetzliche Vorschrift sieht die Pflicht des Kinder-Autositzes für den Transport im Auto bis zu einer Größe des Kindes von 150 cm vor.

Sicherungspflicht in Deutschland

Seit dem 1. April 1993 gilt eine generelle Sicherungspflicht für Kinder in Kraftfahrzeugen.§ 21 Absatz 1 a StVO:„Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, dürfen in Kraftfahrzeugen auf Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur mitgenommen werden, wenn Rückhalteeinrichtungen für Kinder benutzt werden, die amtlich genehmigt und für das Kind geeignet sind...“ Wer Kinder ungesichert im Auto mitnimmt, dem droht derzeit ein Verwarnungsentgelt in Höhe von 40 € und ein Punkt in Flensburg. Im Schadensfall können seitens der Versicherung Anspruchsleistungen gemindert werden.§ 21 Abs. 1b StVO schränkt allerdings ein:„In Fahrzeugen, die nicht mit Sicherheitsgurten ausgerüstet sind, dürfen Kinder unter drei Jahren nicht befördert werden. Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, müssen in solchen Fahrzeugen auf dem Rücksitz befördert werden. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für Kraftomnibusse." Sicherungspflicht in Europa Seit dem 9. Mai 2006 gilt in Europa eine Verpflichtung zum Anlegen von Sicherheitsgurten und zur Verwendung von Sicherheitssystemen für Kinder in allen Fahrzeugarten. Die Sicherung von Kindern ist folgendermaßen definiert: „Kinder bis zu einer Größe von 150 cm müssen mit einer Kinderrückhalteeinrichtung gesichert werden (in wenigen EU-Mitgliedsstaaten beträgt die Größe 135 cm). Die Festlegung des Alters der Kinder obliegt den Mitgliedsstaaten.“

Die ECE-Norm

Seit 8. April 2008 dürfen gemäß StVO-Änderung vom 11. Mai 2006 nur noch Kindersitze der aktuellen Prüfnormen ECE 44/03 und ECE 44/04 verwendet werden. Ein guter Kindersitz ist nach der Europäischen Prüfnorm ECE 44 getestet und zugelassen. Am Sitz ist das ECE-Prüfzeichen angebracht. Eine zweistellige Zahl gibt Aufschluss über die Prüfnorm. Die derzeit aktuelle Version ist die ECE-R 44/04. Dieses Etikett zeigt auch, für welche Gewichtsgruppe der Sitz geeignet ist.

Fazit

Kindersitze mit Isofix-Halterungssystem sind nicht nur einfach zu handhaben, sie bieten darüber hinaus ein hohes Maß an Sicherheit. Bei der Wahl des Sitzes muss jedoch unbedingt geprüft werden, ob er eine Zulassung für das Fahrzeug besitzt, in dem er eingesetzt werden soll.
Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.gdv.de http://www.dvr.de http://www.adac.de